Wer wir sind


Was ist die Improfabrik eigentlich ?

Die Improfabrik ist ein gemeinnütziger Verein und der offene Raum für das Ausleben von Kreativität und Vielfältigkeit. Ziel unserer Gruppe ist es die Grenzen der Improvisation zu erleben und zu erforschen.

Einmal in der Woche treffen wir uns in Workshops mit Mitgliedern der Gruppe und Impro-Interessierten, um ihnen Improvisationstheater zu zeigen, zu lehren und um den Spaß am Spielen ohne Skript und Vorgaben weiter zu geben. Dabei sind diese vollkommen kostenlos und für jede*n Theaterinteressierte*n, egal wie viel Erfahrung sie*er auch mitbringt.

Seit
0
am Improvisieren
Seit
0
ein Verein
Mehr als
0
Workshop- teilnehmer*innen
Mehr als
0
Veranstaltungen jährlich

Höhepunkt des Monats sind die fantastischen Liveshows, welche unsere Teilnehmer*innen über den Workshop hinaus erarbeiten. Die Improfabrik ist schließlich nicht nur das reine Improvisieren. Neben den spontan selbsterdachten Szenen gibt es eine Viefalt an Musik, poetischen Texten, Gedichten und artistischen Einlagen. Bei uns gilt das Prinzip:

„Wer etwas kann oder ausprobieren möchte, bekommt hier den Raum dafür.“

Die Einnahmen der Auftritte halten dabei die Improfabrik am Leben. Wir möchten in den Theaterworkshops kein Geld verlangen, denn die Begeisterung, ein neues Hobby auszuprobieren, steht bei uns im Vordergrund.

Grundwerte der Improfabrik

Wir als Improfabrik positionieren uns ganz klar intersektional feministisch, antirassistisch, LGBTQIA+ freundlich, antiklassistisch und antifaschistisch. Wir sind außerdem gegen Ableismus, Religionsfeindlichkeit, Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus.

Wir sind bemüht bei unseren Auftritten und unseren Workshops verinnerlichte gesellschaftliche Diskriminierungsformen nicht zu reproduzieren, da nur so alle Menschen ein positives Improerlebnis haben können. Wir möchten unseren marginalisierten Mitmenschen einen möglichst sicheren Raum bieten, damit sich jeder Mensch wohl fühlen kann. Beim Improtheater handeln die Spielenden stets im Affekt. Hierdurch kann es unbeabsichtigt zu unangenehmen Situationen kommen. Deshalb hat jede Person die Möglichkeit im Workshop mit einen „Freeze“ die Szene zu pausieren und Kritik zu äußern. Mit „Black“ ist es auch möglich die Szene komplett abzubrechen. Eine offene Feedbackkultur ist uns wichtig, bei der wir gemeinsam reflektieren und in der Gruppe ein Lernprozess möglich ist.

Die Entscheidungsprozesse sind transparent und möglichst niedrig hierarchisch organisiert. Persönliche Grenzen sollten klar kommuniziert und eingehalten werden.

Diese Grundwerte liegen uns am Herzen, da sie die Basis eines guten Miteineinanders bilden. Da wir offen für alle Menschen sein möchten, bitten wir, dass diese respektiert werden. Um unseren Grundwerten gerecht zu werden, sind wir alle gefragt uns aktiv mit unseren Privilegien und unseren verinnerlichten gesellschaftlichen Diskriminierungsformen auseinanderzusetzen.